In den letzten Jahren ist die Web-Analytics-Welt unruhig geworden. Google Analytics Universal wurde abgeschaltet, der Nachfolger GA4 hat eine völlig andere Bedienlogik, und gleichzeitig steigt der rechtliche Druck auf US-basierte Tracking-Tools nach dem EuGH-Urteil „Schrems II". Viele B2B-Mittelständler stehen somit mal wieder der Frage, ob sie weiter auf Google setzen oder zu einer europäischen Alternative wechseln sollen.
In meinen Projekten ist etracker für die meisten dieser Unternehmen die richtige Antwort. Drei Gründe, die in der Praxis immer wieder den Ausschlag geben:
Made in Germany & Server-Standord innerhalb der EU
etracker wird seit dem Jahr 2000 in Hamburg entwickelt und betreibt seine Server vollständig in Deutschland. Damit erübrigen sich Schrems-II-Diskussionen, Transfer Impact Assessments und die ständige Sorge, ob das nächste EuGH-Urteil die Datenschutzkonformität infrage stellt. Für KMU mit Datenschutzbeauftragten oder für Unternehmen aus regulierten Branchen ist das eine echte Erleichterung. Darüber hinaus kann bei Bedarf auch das etracker-Datenschutzteam kontaktiert werden. Schon einmal versucht, jemanden bei der Konkurrenz ans Telefon zu bekommen? Keine Chance!
Einwilligungsfreier bzw. hybrider Tracking-Modus
Das ist der mit Abstand wichtigste technische Vorteil: etracker bietet einen Modus, in dem ohne Cookie-Banner getrackt werden kann – und ja das ist wirklich legal! Der Effekt: statt der typischen 30-50 Prozent erfassten Sitzungen bei GA4 mit Consent-Banner siehst du 95-98 Prozent deiner tatsächlichen Besucher. Das ist nicht "etwas mehr Daten" – das ist eine andere Datenqualität.
Bedienlogik für Marketing-Teams.
GA4 ist mächtig, aber sperrig wenn es um die Analyse geht. Die Event-basierte Datenmodellierung verlangt entweder einen Analytics-Engineer im Team oder die Visualisierung der Daten direkt in Looker Studio. etracker folgt einer einfacheren Logik: vorkonfigurierte Reports für die häufigen Marketing-Fragen (Engagement, Events, Seiten-Performance, UX- und Shop-Reportings), ergänzt um eigene Ziele und Events. Für ein Marketing-Team ohne dedizierten Analytics-Spezialisten ist das deutlich praktikabler.
Diese drei Vorteile gelten nicht universell. Es gibt KMU, für die GA4 oder Matomo die bessere Wahl ist und weiter unten erkläre ich kurz, wann das so ist. Aber für den typischen B2B-Mittelständler mit 30-200 Mitarbeitenden, Marketing-Budget zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Jahr und ohne dedizierte Analytics-Abteilung ist etracker meist der richtige Weg.





