etracker

etracker für mittelständische Unternehmen optimiert einsetzen

etracker ist mehr als ein DSGVO-konformes Analytics-Tool. Richtig konfiguriert, ersetzt es Google Analytics 4 vollständig und liefert oft sogar bessere Daten. Ich helfe B2B-Mittelstand, das Potenzial wirklich zu nutzen.

Mein Kunde Michael von Wasserfilter Oase
Meine Kundinnen Anna und Melanie von Hasenbrot
Mein Kunde Pierre von Brezel Taxi
30+ Teams die nicht mehr raten.
Unternehmen, die mit uns arbeiten:
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Warum etracker im B2B-Mittelstand oft die richtige Wahl ist

In den letzten Jahren ist die Web-Analytics-Welt unruhig geworden. Google Analytics Universal wurde abgeschaltet, der Nachfolger GA4 hat eine völlig andere Bedienlogik, und gleichzeitig steigt der rechtliche Druck auf US-basierte Tracking-Tools nach dem EuGH-Urteil „Schrems II". Viele B2B-Mittelständler stehen somit mal wieder der Frage, ob sie weiter auf Google setzen oder zu einer europäischen Alternative wechseln sollen.

In meinen Projekten ist etracker für die meisten dieser Unternehmen die richtige Antwort. Drei Gründe, die in der Praxis immer wieder den Ausschlag geben:

Made in Germany & Server-Standord innerhalb der EU

etracker wird seit dem Jahr 2000 in Hamburg entwickelt und betreibt seine Server vollständig in Deutschland. Damit erübrigen sich Schrems-II-Diskussionen, Transfer Impact Assessments und die ständige Sorge, ob das nächste EuGH-Urteil die Datenschutzkonformität infrage stellt. Für KMU mit Datenschutzbeauftragten oder für Unternehmen aus regulierten Branchen ist das eine echte Erleichterung. Darüber hinaus kann bei Bedarf auch das etracker-Datenschutzteam kontaktiert werden. Schon einmal versucht, jemanden bei der Konkurrenz ans Telefon zu bekommen? Keine Chance!

Einwilligungsfreier bzw. hybrider Tracking-Modus

Das ist der mit Abstand wichtigste technische Vorteil: etracker bietet einen Modus, in dem ohne Cookie-Banner getrackt werden kann – und ja das ist wirklich legal! Der Effekt: statt der typischen 30-50 Prozent erfassten Sitzungen bei GA4 mit Consent-Banner siehst du 95-98 Prozent deiner tatsächlichen Besucher. Das ist nicht "etwas mehr Daten" – das ist eine andere Datenqualität.

Bedienlogik für Marketing-Teams.

GA4 ist mächtig, aber sperrig wenn es um die Analyse geht. Die Event-basierte Datenmodellierung verlangt entweder einen Analytics-Engineer im Team oder die Visualisierung der Daten direkt in Looker Studio. etracker folgt einer einfacheren Logik: vorkonfigurierte Reports für die häufigen Marketing-Fragen (Engagement, Events, Seiten-Performance, UX- und Shop-Reportings), ergänzt um eigene Ziele und Events. Für ein Marketing-Team ohne dedizierten Analytics-Spezialisten ist das deutlich praktikabler.

Diese drei Vorteile gelten nicht universell. Es gibt KMU, für die GA4 oder Matomo die bessere Wahl ist und weiter unten erkläre ich kurz, wann das so ist. Aber für den typischen B2B-Mittelständler mit 30-200 Mitarbeitenden, Marketing-Budget zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Jahr und ohne dedizierte Analytics-Abteilung ist etracker meist der richtige Weg.

Warum die meisten etracker-Setups ihr Potenzial nicht ausschöpfen

etracker ist ein richtig gutes Tool. Nur wie bei jedem Analytics-Werkzeug entscheidet jedoch die Konfiguration darüber, ob es wirklich liefert oder nur läuft. In meinen Audits sehe meist dieselben Muster: Setups, die vor Jahren eingerichtet und seitdem nie wieder angepasst wurden. Standardkonfigurationen, die nicht zur Arbeitsweise des Marketingteams passen. Reports, die jedes Mal neu zusammengeklickt werden müssen, weil die richtigen Einstellungen nie vorgenommen wurden.

👎 Das Problem kennst du:

  • Standard-Konfiguration übernommen: Das Tracking läuft, aber die Events und Ziele sind die automatisch erfassten. Keine Anpassung an die konkreten Marketing-Fragen.

  • Einwilligungsfreier Modus nicht genutzt: Trotz Möglichkeit läuft alles über den bisherigen Consent-Banner. Folge: 30-50 % der Daten gehen verloren.

  • Keine Verknüpfung mit Werbe-Plattformen: etracker erfasst Conversions, aber Google Ads und Meta werden noch über einen Google Tag Manager angebunden.

  • Tag-Wildwuchs: etracker, GTM, native Pixel parallel implementiert. Doppelte Erfassung, widersprüchliche Zahlen, kaputte Performance.

👍 So arbeiten wir zusammen:

  • Konfiguration nach Geschäftsfragen: Events und Ziele werden definiert, bevor irgendetwas getrackt wird. Jede Kennzahl ist an eine konkrete Entscheidung gekoppelt.

  • Einwilligungsfreier Modus als Default: Wir nutzen den etracker Consent Manager und lassen etracker im Hybrid-Modus fleißig tracken. Selbstverständlich DSGVO-Konformität.

  • Marketing-Pixel-Integration: Conversion-Daten fließen über Server-Side-Tracking zurück an Google Ads, Meta, LinkedIn.

  • Aufgeräumt und Dokumentiert: Einfach ein cleanes Setup, bei dem du dich endlich wieder zurecht findest.

Mein etracker-Implementierungs-Vorgehen

Was ich anders mache als die meisten Standard-Implementierungen:

01

Geschäftsfragen vor Tool-Konfiguration

Bevor ich auch nur einen Account anlege, klären wir, welche Geschäftsfragen das etracker-Setup beantworten soll. Welche Kanäle willst du vergleichen? Welche Conversions sind erfolgskritisch? Wer wird intern an welchen Zahlen gemessen? Diese Klarheit verändert die gesamte Konfiguration grundlegend.

02

Rechtliche Konzeption parallel zur technischen

Klingt dramatischer als es ist, hält uns aber langfristig den Rücken frei: Ich kläre alle relevanten Fragen vorab mit deinem Datenschutz-Team ab. So gibt es später keine bösen Überraschungen.

03

Implementierung mit Cross-Check

Während ich etracker Implementiere, stelle ich sicher, dass die Daten mit den Backend-Quellen (Shop-System, CRM, Newsletter-Tool) abgeglichen werden können. Erst wenn die Zahlen in der erwarteten Größenordnung übereinstimmen, lehne ich mich zurück und das Setup kann live gehen.

04

Marketing- & Ad-Pixel-Integration

Auch die richtigen Conversions müssen abgestimmt und sauber an die Marketing- sowie Ad-Plattformen weitergeleitet werden. Idealerweise sowohl via Pixel als auch serverseitig, selbstverständlich dedubliziert!

05

Übergabe und Schulung

Du bekommst eine schriftliche Dokumentation deines spezifischen Setups als FigJam, nicht generische etracker-Anleitungen. Plus eine Schulung für dein Team. Beides ist Teil jedes Projekts.

Was ich an etracker-Setups regelmäßig optimiere

Wenn ich auf ein bestehendes etracker-Setup schaue, finde ich fast immer dieselben Optimierungspotenziale. Das liegt nicht daran, dass die Implementierungen schlecht gemacht wurden, sondern daran, dass etracker leider noch in der Standard-Konfiguration läuft, ohne auf das spezifische Geschäft des Unternehmens zugeschnitten zu sein. Die wichtigsten Optionen:

Einwilligungsfreien Modus aktivieren

In etwa 60 Prozent der Setups, die ich mir anschaue, wird etracker durch den Cookie-Banner geblockt, obwohl der einwilligungsfreie Modus möglich wäre. Allein diese Umstellung verdoppelt meist die Datenmenge. Voraussetzung ist eine saubere rechtliche Konzeption. Rein technisch ist es lediglich eine Konfigurations-Thematik.

Ziele und Konversionen präzise definieren

Standardmäßig werden bereits verschiedene Events von etracker erfasst. Ebenso können die meisten Shops direkt Wareninformationen sehen, sofern etracker richtig eingebunden ist. Was jedoch viele vergessen, ist, auch die Conversions sauber anzulegen, denn diese funktionieren etwas anders als Events.

etracker Events

Diese messen, wie Google Analytics 4, jedes einzelne Event und frei definierbare Parameter, um das Event mit zusätzlichen Informationen anzureichern.

etracker Conversions

Dies ist eine eigene Dimension, die von den Anzahl der Events leicht variieren und eine Nachkommastelle haben kann. Das erstmal etwas merkwürdig, schließlich gibt es keine "halben" Conversions, verfolgt aber einen ganz spannenden Aspekt: Conversions basieren in etracker auf den Quellen und Kampagnen sowie dem eingestellten Attributionsmodell. So kannst du das Attributionsmodell auch rückwirkend ändern und die verschiedenen Modelle gegeneinander vergleichen. Das hilft dir wirklich zu verstehen, welche Kampagnen für Umsatz sorgen!

Firmen-internen Traffic herausfiltern

Wenn deine Mitarbeiter lieber deine Webseite befragen als das Intranet oder das ERP-System, dann ist das ein riesiges Kompliment für deine Homepage. Es bringt jedoch die Zahlen ziemlich durcheinander.

Daher ist es immer wichtig, die eigene Domain aus dem Tracking herauszufiltern.

Server-Side Features nutzen

Marketing-Pixel-Integration über Server-Side.

Die Standard-Integration mit Google Ads oder Meta läuft client-seitig: Wenn jemand konvertiert, feuert ein Pixel im Browser. Das ist anfällig für Adblocker, ITP-Restriktionen und Datenverlust. Über den etracker Tag Manager oder eine Server-Side-Konfiguration lassen sich die Conversions deutlich zuverlässiger an die Werbe-Plattformen übertragen – mit messbarem Effekt auf die Algorithmus-Performance.

Verwenden einer eigenen Tracking-Domain

Dies funktioniert analog zu den Marketing-Pixeln, allerdings für die Integration von etracker selbst. etracker bietet die Möglichkeit, eine beliebige freie Subdomain so zu konfigurieren, dass etracker über diese eingebunden wird.

Custom-Segmente und Conversion-Pfade. etracker erlaubt die Definition eigener Segmente (etwa „Besucher aus organischer Suche, die mehr als 3 Seiten angesehen haben"). Diese Segmente sind die Brücke zwischen Tool-Daten und Marketing-Fragen – aber sie werden in den meisten Setups nicht genutzt. Hier liegt fast immer ein großer Erkenntnis-Gewinn ohne neue Implementierung.

Diese Optimierungen mache ich systematisch in einem Tracking-Audit. Aufwand: je nach Komplexität ca. ein bis zwei Wochen, Ergebnis: priorisierte Liste mit konkreten Maßnahmen.

Wann etracker nicht die richtige Wahl ist: meine ehrliche Einschätzung

So gut etracker für viele B2B-KMU passt, es ist nicht die universelle Lösung. Drei Konstellationen, in denen ich aktiv davon abrate oder zu einer Alternative berate:

Wenn maximale Datenkontrolle gefordert ist

Bei Kunden im regulierten Bereich (Finanzwesen, Gesundheit, öffentlicher Sektor) oder mit strengen unternehmensinternen Datenschutz-Richtlinien bei denen die Daten die eignen Server-Raum nicht verlassen dürfen ist Matomo als selbst gehostete Open-Source-Lösung oft die bessere Wahl. Du hast volle Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Updates. etracker als Cloud-Lösung kann diesen Anspruch nicht in gleichem Maße erfüllen, auch wenn das EU-Hosting hochwertig ist.

Wenn du digitale Produkte oder Apps tracken willst

Die meisten Web-Apps und digitalen Produkte sind in React, Next.js oder sogar als native iOS- oder Android-App entwickelt. Im Gegensatz zu normalen Webseiten erfolgen viele Events serverseitig, sodass ein normales Tracking diese Events gar nicht erfassen kann. Meistens kommen auch weitere Bedürfnisse wie Feature Flags, Error Tracking und Logging hinzu. Wenn du in diesem Bereich auf der Suche bist, kann ich dir das Tool Posthog empfehlen. Es lässt sich ebenso selbst hosten oder als Cloud-Lösung verwenden.

Wenn Google-Ökosystem dominant ist und bleiben soll

Wenn dein Marketing fast vollständig über Google Ads läuft, dein Tag-Management ausschließlich über Google Tag Manager organisiert ist und du tief mit Google Analytics 4 und BigQuery integriert arbeiten willst, kann GA4 die pragmatischere Wahl bleiben, auch trotz der DSGVO-Bedenken. Voraussetzung: du arbeitest sauber an den Compliance-Themen und akzeptierst die mit Cookie-Banner einhergehende Datenqualität.

Diese Klarheit ist mir wichtig. Ich bin kein etracker-Reseller, ich bin Berater. Wenn etracker die richtige Wahl ist, sage ich es. Wenn nicht, auch. Mir ist langfristiges Vertrauen einfach wichtiger.

Projektreferenzen:

Logo des Kunden Bauwerk

228 Stunden gesparte Arbeitszeit jährlich

Durch automatisiertes Reporting relevanter Insights.

10% mehr erfasste Conversions

Durch Server-Side-Tracking und datenschutzkonforme Verknüpfung der Marketing-Pixel.

3x schnellere Ladezeit

Des Tracking-Setups mit positiven Effekten auf SEO und Core Web Vitals.

Tracking-Optimierung für Bauwerk

Für den Kunden Bauwerk übernahm ich die komplette Neuausrichtung und Optimierung des Tracking-Setups. Das Projekt umfasste die Optimierung der Reports, die Überarbeitung des bestehenden Systems sowie die Erweiterung um serverseitiges Tracking.

Die enge Zusammenarbeit führte zu einem deutlich effizienteren Setup und erheblichen Kosteneinsparungen. Das Ergebnis: 19 Stunden weniger manuelle Arbeit pro Monat und 10% mehr messbare Conversions.

Migration von Google Analytics 4 zu etracker in der Praxis

Viele meiner Kunden kommen aus der typischen GA4-Welt und haben mehr oder weniger die gleiche Geschichte: "Wir nutzen GA4, sind aber wegen der DSGVO-Lage unsicher. Wie würde ein Wechsel zu etracker aussehen?" Hier ist mein pragmatisches Vorgehen, das ich in mehreren Migrationen verfeinert habe:

Phase 1 – Bestandsaufnahme

Ich schaue mir das bestehende GA4-Setup an. Welche Events werden erfasst? Welche werden tatsächlich für Entscheidungen genutzt? Welche Conversions werden wirklich noch benötigt, welche sind aus alten Kampagnen übriggeblieben? Gibt es anreicherung der GA4-Events mit eigenen Parametern? Werden Audiences gebildet?

In dieser Phase wird in fast jedem Projekt klar, dass das tatsächlich genutzte Setup deutlich kleiner ist als das technisch implementierte. Das ist die Gelegenheit zur Vereinfachung.

Phase 2 – Konzeption und Implementierung

Auf Basis der Bestandsaufnahme entsteht das etracker-Zielbild. Welche Events brauchen wir wirklich? Wie werden Ziele definiert? Welche Reports bzw. Insights werden für welche Stakeholder benötigt? Die rechtliche Konzeption (einwilligungsfreier Modus möglich oder nicht?) wird parallel geklärt.

Phase 3 – Parallelbetrieb

etracker wird konfiguriert und produktiv geschaltet, während GA4 selbstverständlich weiterläuft. Beide Tools messen parallel. In dieser Phase werden die Zahlen verglichen, nicht mit Anspruch auf identische Werte (das wäre technisch unmöglich), sondern auf plausible Korrelation: Trends und Größenordnungen müssen stimmen.

Phase 4 – Cutover und Übergabe

etracker wird als Single Source of Truth etabliert. GA4 wird abgeschaltet oder als historisches Archiv für ein Jahr behalten. Die neue Setup wird vollständig dokumentiert: Trigger, Tags, technische Raffinessen. Dein Team wird nach dem Go-Live stets geschult, sodass es selbständig weiterarbeiten kann.

Ein konkretes Beispiel: Bei einem Kunden im B2B-Bereich haben wir die Migration in gerade mal 2 Wochen abgeschlossen. Das alte GA4-Setup hatte 31 konfigurierte Events, von denen tatsächlich 9 für Entscheidungen genutzt wurden. Das neue etracker-Setup arbeitet mit 11 sauber definierten Ereignissen und Zielen. Die Daten-Konsistenz hat sich deutlich verbessert, der monatliche Aufwand für Reporting ist um etwa 40 Prozent gesunken. Und das ist übrigens die Regel in den Projekten, wenn eine Migration als Chance zur Vereinfachung verstanden wird, nicht als 1:1-Übertragung.

etracker und Marketing-Performance Ads: Die Verknüpfung mit Google Ads, Meta und LinkedIn

Ein häufges Missverständnis: Obwohl etracker Traffic und Conversions erfasst, benötigen wir dennoch den Google Tag Manager für das Marketing-Pixel. Weit gefehlt.

etracker lässt sich mit den „üblichen Verdächtigen” wie LinkedIn, Meta, TikTok, Google Ads sowie vielen anderen verknüpfen, sogar server-seitig.

Die Brücke besteht typischerweise aus drei Komponenten:

Die Richtige Parametrisierung deiner Anzeigen

Damit etracker deine Anzeigen korrekt erkennen kann und später auch der Conversion-Upload funktioniert, ist es wichtig, dass du seitens der Marketingplattformen relevante Metadaten an den Kampagnenlink anhängst. Diese kennst du sicher als "UTM-Parameter". Diese Parameter gibt es auch bei etracker, sie werden Kampagnenparameter genannt und beginnen in der Regel mit etcc_ (z. B. etcc_cmp für den Kampagnennamen oder etcc_med für das Medium).

Wenn nun ein Besucher über eine Kampagne auf deine Webseite kommt und eine Conversion auslöst, kannst du ganz genau sagen, durch welche Anzeige dies erfolgt ist.

Einrichten der Conversion-Uploads

Damit die Daten an die Ziel-Marketingplattform übertragen werden, musst du den Conversion-Upload einrichten. Der Mechanismus unterscheidet sich je nach Plattform:

  • Bei Google Ads stellt etracker eine Quell-URL bereit, die du in Google Ads unter Zielvorhaben → Uploads → Zeitpläne hinterlegst. Google Ads ruft die Conversions dann in dem von dir eingestellten Intervall (z. B. täglich) automatisch über HTTPS bei etracker ab. Wichtig: Die in etracker und in Google Ads eingestellte Häufigkeit muss übereinstimmen.

  • Bei Meta (Facebook & Instagram) läuft es umgekehrt: etracker pusht die Conversions aktiv über die Meta Conversions API an Meta. Dafür erzeugst du im Meta Business Manager einen API-Token und eine Datenquellen-ID und trägst beides in etracker ein.

Einbinden der Marketing-Pixels über den etracker-Consent-Manager

Richtig smart wird es, wenn der etracker eigene Consent Manager eingesetzt wird. Denn dieser kann nicht nur die Conversions über den Pixel an z. B. Meta weiterleiten, sondern dedubliziert automatisch die über den Pixel sowie die serverseitig geschickten Conversions bzw. Events.

Das bringt dir zweierlei Vorteile: Einerseits werden datenschutzkonform viel mehr Events an die Marketingplattform übertragen, sodass die Plattform besser lernen kann. Andererseits gestaltet sich die Wartung des Setups deutlich einfacher, was es ideal für mittelständische Unternehmen macht, die ihr Setup smart und pragmatisch halten wollen.

Seit kurzem können sogar User-Enhancement-Daten an Marketingplattformen übertragen werden!

Vielleicht hast du noch eine Frage bezüglich etracker?

Drei zentrale Unterschiede: Erstens, etracker hostet die Daten in Deutschland, ohne US-Datentransfer. Zweitens, etracker bietet einen einwilligungsfreien Tracking-Modus, der ohne Cookie-Banner betrieben werden kann und dadurch deutlich höhere Datenqualität liefert (typisch 95-98 Prozent erfasste Sitzungen statt 30-50 Prozent bei GA4 mit Consent). Drittens, die Bedienlogik ist auf Benutzer-zentriert ausgelegt, nicht auf Event-basierte Datenmodellierung wie bei GA4.

In vier Phasen über typischerweise 4 bis 8 Wochen: Bestandsaufnahme der aktuellen GA-Konfiguration, Konzeption des etracker-Setups mit definierten Zielen und Events, Parallelbetrieb für mindestens 4 Wochen zur Validierung, abschließende Übergabe mit Dokumentation. Die genaue Dauer hängt von der Komplexität deines bestehenden Setups und der Anzahl der Conversion-Tracking-Integrationen ab.

Ja, das ist das meist unterschätzte Feature! etracker stellt Conversion-Daten bereit, die über den etracker Tag Manager an Werbeplattformen weitergeleitet werden. Das Besondere daran: Die Daten werden so weit anonymisiert, dass sie auch ohne Einwilligung legal an die Marketingplattformen weitergeleitet werden können. Die Marketingplattformen erhalten somit deutlich bessere Signale und können deine Zielkunden viel besser adressieren und somit deine Ad-Kosten deutlich senken.

Ja, das ist möglich. etracker bietet die Möglichkeit, einen farblichen Verlauf über deine Webseite zu legen. So siehst du, wie weit die Besucher durchschnittlich scrollen und wie viel Zeit sie in jedem Abschnitt verbracht haben.

Ja, etracker bietet spezialisierte E-Commerce-Funktionen für Shop-Systeme wie Shopify, Shopware, WooCommerce, etc. In meiner Praxis habe ich etracker-Implementierungen für Shopify-Shops mit Hybrid-Tracking (mit und ohne Cookies) umgesetzt. Auch in Fällen, in denen der etracker-Standard-Support nicht weiterhelfen konnte.

etracker-Lizenzkosten beginnen bei rund 79 € pro Monat für kleine Setups. Die Implementierungs- und Beratungsleistung liegt für ein KMU typischerweise zwischen 3.500 € und 15.000 € einmalig, je nach Komplexität (Migration, Anzahl der Conversion-Ziele, Marketing-Pixel-Integrationen, Tag-Manager-Setup). Den Aufwand kalkuliere ich vor Projektstart transparent.

Bereit, das Maximum aus etracker zu holen?

In einem unverbindlichen Kennenlerntermin schauen wir auf dein aktuelles Setup (oder die Anforderungen, falls du gerade evaluierst). Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, was mit etracker möglich ist und welche Schritte den größten Mehrwert haben.

Fabian Schröder Freelancer Data Web Analytics Consultant München